Vitamin C  – direkt ist einfach besser

Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist für den Menschen ein essentieller Mikronährstoff.

Eine ausreichende Vitamin C Versorgung ist Voraussetzung für viele Stoffwechselprozesse. So ist das Vitamin unter anderem an Stoffwechselvorgängen des Hormon- und Nervensystems und an der Regulation des Fettstoffwechsels beteiligt. Es dient der Bildung und dem Funktionserhalt von Knochen und Bindegewebe und ist wichtig für die Wundheilung. Ebenso kommt dem Vitamin viel Bedeutung in der körpereigenen Abwehr zu. Immunzellen brauchen für Ihre Abwehr-Tätigkeit viel Vitamin C. Außerdem wirkt Vitamin C als Radikalfänger. Das heißt: Es fängt zellschädigende oder krankheitsfördernde freie Radikale und schützt so die Körperzellen. Bei Infektionskrankheiten, Allergien und entzündlichen Erkrankungen sowie nach schweren Verletzungen kann der Vitamin C Bedarf erhöht sein. Auch Raucher, Leistungssportler und andere Menschen, die häufig physischen oder psychischen Stresssituationen ausgesetzt sind, benötigen mehr Vitamin C.

Doch auch wenn Sie gut verfügbare Vitamin C Lieferanten wie Hagebutten, Sanddorn, Paprika, schwarze Johannisbeeren, Grünkohl, Fenchel, Rosenkohl, Brokkoli, Spinat und Zitrusfrüchte regelmäßig zu sich nehmen, können Sie das Vitamin C nicht speichern.

Wieso ist das so?

Die Aufnahme von Vitamin C erfolgt in der Regel über die Zuführung unserer Nahrung von Obst und Gemüse über den Verdauungstrakt.

Er wird im Dünndarm über spezielle Transportmoleküle ins Blut gebracht. Die Anzahl dieser Transporte sind jedoch begrenzt.  Damit wird nur ein Teil des Vitamin C genutzt. Der Rest wird entweder abgebaut wird oder die Nieren ausgeschieden.

Daher empfehle ich mehrere kleinere Einheiten Vitamin C pro Tag: 200 mg als Einmaldosis werden meist vollständig aufgenommen. Als Nahrungsergänzung empfiehlt sich Vitamin C natürlichen Ursprungs z.B. als Acerola oder Sanddornsaft.

Ist aus therapeutischen Gründen – bei einer erhöhter Anfälligkeit von Infekten, chronischen Erkrankungen wie Rheuma, oxidativem Stress, Allergien, nach Operationen und als Begleitung von Chemo-/Strahlentherapien – eine höhere Vitamindosis erforderlich, ist eine Infusionstherapie sinnvoll. Hierbei gelangt das Vitamin C direkt ins Blut und muss nicht erst von den Darmschleimhäuten aufgenommen werden.

Diese Infusionstherapie ermöglicht einen hohen Vitamin C Wirkspiegel mit schneller Verfügbarkeit für den Körper und beseitigt so Mangelzustände. Der Vitamin C Spiegel im Blut kann sich wieder erhöhen.

Meist werden pro Infusion 7,5 g eines dafür zugelassenen Vitamin C Präparates infundiert. Bei dieser Dosierung wird eine hohe Konzentration von etwa 12 Stunden im Blut erreicht, wie sie mittels oraler Gabe nie erreicht werden würde. Vitamin C wird dann nicht präventiv, sondern als Therapeutikum eingesetzt.

Wann holen Sie sich Ihren „Vitamin C Schuss“?

Ihre Heilpraktikerin

Cäcilie Zabolitzki